3. Ausbildungsjahr
IM WISSEN UM DIE VIELFALT LERNEN,
EIGENE WEGE ZU BESCHREITEN!
15 Wochenenden – 6 Freitage (15.00-21.00 Uhr)
100 Stunden Lehrpraxis
Abschlussprüfung
Im dritten Ausbildungsjahr geht es um die Vertiefung des bisher Gelernten und die Integration neuer diagnostischer und energetischer Aspekte in das vorhandene Wissen.
Die differenzierte Diagnose eines Krankheitsbildes, die begründete individuelle Sichtweise eines Erkrankungsmusters und die daraus entwickelte Behandlungsstrategie und Behandlung stehen im Vordergrund
In einer Einführung wird die Chinesische “Massagetherapie” Tuina vorgestellt.
Die außerordentlichen Leitbahnen
Als energetische Ausgleichsreservoire folgen die 8 außerordentlichen Leitbahnen eigenen Gesetzmäßigkeiten. Ihre ausführliche Behandlung ergänzt und vertieft das energetische Verständnis der Chinesischen Medizin.
Differenzierung westlicher Krankheitsbilder
Die Differenzierung westlicher Krankheitsbilder wie z.B. Erkältungen, Asthma, Kopfschmerzen, Schwindel, gynäkologische Erkrankungen, Durchfall, Verstopfung oder Gastritis mit der chinesischen Diagnostik vereinfacht den Schritt von der Theorie zur praktischen Anwendung der Syndromlehre und ist eine wichtige Hilfe für die Praxis. Die Pathologie der Funktionskreise (zangfu) wird in neuen Zusammenhängen wiederholt und für die verschiedenen Krankheitsbilder werden differenzierte Behandlungsstrategien und Akupunkturbehandlungen entwickelt.
Zur speziellen Schmerztherapie werden verschiedene effektive Behandlungsmethoden der Akupunktur und Moxibustion vorgestellt.
Energetische Wirkung der einzelnen Akupunkturpunkte und Punktkombinationen
Die Diskussion über die verschiedenen Aspekte der energetischen Wirkung einzelner Akupunkturpunkte und ihrer Kombinationen wird weiter vertieft.
Die 6 Schichten und die 4 Aspekte
Aufbauend auf den Grundlagen der ersten beiden Jahre wird im 3. Jahr das Wissen um die Pathologie mit der Besprechung der 6 Schichten und der 4 Aspekte ergänzt.
Schwangerschaft
Die SchülerInnen lernen die mit der Schwangerschaft verbundenen physiologischen energetischen Veränderungen kennen. Es werden Wege aufgezeigt, diese Zeit therapeutisch zu begleiten und spezifische Erkrankungen während und nach einer Schwangerschaft zu behandeln.
Punktlokalisation
Die Lokalisation der wichtigsten Akupunkturpunkte wird wiederholt und so auf den praktischen Teil der Abschlussprüfung vorbereitet.
Fallbesprechungen
Anhand von Praxisfällen werden mit den DozentInnen
- die Einordnung der Symptome
- ihre Gewichtung und Entwicklung
- die differenzierte Diagnose und
- die dazu passende Behandlungsstrategie sowie Behandlungen diskutiert.
Prüfungen / Abschlussprüfung
Für die DozentInnen und SchülerInnen sind Lernkontrollen eine gute Möglichkeit den Lernfortschritt zu überprüfen. Hierzu dienen ausführliche Fragen als Hausaufgaben nach jedem Wochenende zur Selbstkontrolle.
Jeweils zu Beginn des 2. und 3. Jahres findet ein schriftlicher Test statt, dessen Bewertung in die Abschlussprüfung einfließt.
Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und praktischen Teil sowie einer Abschlussarbeit.
Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die SchülerInnen das Diplom der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V. (AGTCM). Dieses berechtigt zur Vollmitgliedschaft in der AGTCM und Aufnahme in die bundesweite TherapeutInnenliste.
Das Diplom der AGTCM erhält nur, wer zur Ausübung der Heilkunde berechtigt ist.
Das Diplom wird hinsichtlich der Bestrebungen der Qualitätssicherung und des Verbraucherschutzes im Gesundheitswesen in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

