Westliche Kräuter in der Chinesischen Medizin und die Behandlung von Kindern
Birte Hinz, Achim
04.11.17 bis 05.11.17

Kursbeschreibung

Unsere einheimischen Heilpflanzen empfehlen sich sehr für die Behandlung von Kindern innerhalb der chinesischen Medizin. Sie sind in der Regel schnell verfügbar, sie schmecken nicht (so) schlecht und manche davon schmecken sogar sehr gut. Häufig sind sie aus eigener Erfahrung als Tee, als Blume oder aus der heimischen Küche bekannt, wie zum Beispiel Fenchel, Anis, Löwenzahn und Hagebutte. Dieses Wiedererkennen verbessert deutlich die Kooperation der kleinen Patienten.
An diesem Wochenende werden einheimische bekannte und unbekannte Heilpflanzen vorgestellt, welche sich besonders gut für die Therapie von Kindern eignen. Prinzipiell sind die meisten Heilpflanzen, die zu der jeweiligen chinesischen Diagnose passen, auch für eine Kinderbehandlung geeignet. Da es aber Kräuter gibt, die die Kinder weniger gern einnehmen, ist der Schwerpunkt auf die beliebteren als auch auf die effektiven Heilpflanzen gelegt. In diesem Zusammenhang wird auch über die Dosierung, die Zubereitung und Darreichung gesprochen.
Ein weiterer Schwerpunkt werden die Diagnosen Nahrungsmittelstagnation, Milz-Qi-Schwäche, Wind-Kälte und Leere-Hitze mit den Krankheitsbildern von Verdauungsstörungen, Husten, Erkältung, Schlafstörungen und Unruhe und deren Therapie mit einheimischen Kräutern nach den Kriterien der chinesischen Medizin sein.

Literaturempfehlung

„180 westliche Kräuter in der Chinesischen Medizin“,   S.van Lujik, H. Magel, W. Prinz, Karl F. Haug Verlag, 2013

„Ursel Bührig, Helga Ell-Beiser, Michaela Girsch: Heilpflanzen in der Kinderheilkunde“

„Kräutertherapie bei Kindern „, Julian Scott and Teresa Barlow, Elsevier, München 2006

Voraussetzungen der TeilnehmerInnen

Grundkenntnisse der Chinesischen Medizin und in der Diagnostik von Kindern

Teilnahmebestätigung

Alle TeilnehmerInnen erhalten eine Teilnahmebestätigung der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V.

Dozentin

bh

Birte Hinz, Jhg. 67, ist Heilpraktikerin für Chinesische Medizin und Pflanzenheilkunde in eigener Praxis seit 1996.
Sie befasst sich seit nunmehr 30 Jahren mit Heilpflanzen und ihrer Anwendung.
2002 bekam sie von Eva Mosheim Heinrich den entscheidenden Impuls und Input, ihr Wissen auch in ihrer TCM-Praxis umzusetzen.
Seit 2009 unterrichtet sie Pflanzenheilkunde innerhalb der TCM in der Schweiz und in Deutschland.
Sie organisiert auf dem Rothenburger Kongress den Thementag westliche Kräuter in der TCM. Der kollegiale Austausch ist ihr ein wichtiges Anliegen.
2015 hat sie in Rothenburg das Thema `Allergien, behandeln mit westlichen Kräutern´ zusammen mit Marcel Janson vorgestellt.
In ihrer Praxis erprobt und verbessert sie laufend ihre Rezepturen.

Die Organisation

Kursort
Ausbildungszentrum Mitte
Frankfurter Str. 59
63067 Offenbach, im Hof Eingang rechts, 3. Stock
Tel: 069 / 82 36 14 17, Fax: 069 / 82 36 17 49

Termin
04./05.11. 2017

Kurszeiten

Samstag: 10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag: 09.00 – 15.00 Uhr

Creditstunden: 14

Kosten: 275 €
AGTCM-Mitglieder: 220 €
SBO-TCM: 247,50 €
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Zertifizierung bei der LÄK Hessen kann beantragt werden.
Bitte 8 Wochen vorher im Büro nachfragen.
Verantwortlich für die Organisation des Kurses ist die ärztliche
Arzneimittel-Fortbildungsleiterin des ABZ MITTE Dr. med. Karin Bervoets.

Diese Fortbildung ist zertifiziert durch den Bund Deutscher Heilpraktiker (BDH). Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an unser Büro.

Anmeldung bis 19.10.2017

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie 2-3 Wochen vor Kursbeginn eine Rechnung mit allen Kursdaten und den genauen Informationen zu den Zahlungsmodalitäten.