Kurssprache: Englisch mit deutscher Übersetzung
Dolmetscher: Werner Freystätter
Script: in Englisch
Der Schutz des angeborenen Jing (Essenz) und die Pflege des nach der Geburt erworbenen Jing (Essenz) sind ein grundlegendes Konzept in der chinesischen Kultur und Medizin. Das Problem der Jing-Leere tritt im Westen immer deutlicher zutage und zeigt sich häufig in Form von Störungen aufgrund eines Hormonmangels, wie beispielsweise Libidoverlust, Wechseljahrsbeschwerden, Amenorrhö und Depressionen. Hormone und Neurotransmitter sind tatsächlich das wichtigste Substrat des Jing im Körper. Die grundlegende Behandlung hierfür besteht darin, das Jing mit Mitteln zu unterstützen, die nachweislich eine hormonelle Wirkung entfalten, sowie mit Mitteln, die gezielt das Blut von Milz und Darm nähren. Die Behandlung der tiefsten physiologischen Ebene, des Jing-Qi des Körpers, ermöglicht es uns die Wurzel vieler chronischer Blut- und Qi-Ungleichgewichte anzusprechen und bessere sowie dauerhaftere Ergebnisse zu erzielen.
Studien zeigen, dass fast 50 % der Frauen aller Altersgruppen über ein vermindertes sexuelles Verlangen oder die Unfähigkeit, einen Orgasmus zu erreichen, sowie über damit verbundene vaginale Probleme wie Trockenheit und Schmerzen berichten; diese Symptome sind weit verbreitet und beschränken sich nicht nur auf die Wechseljahre. Dennoch werden sie in der Arztpraxis oft nicht angesprochen und bleiben eine Quelle persönlicher Scham und stoischer sozialer Verlegenheit. Diese Probleme führen nicht nur zu einer verminderten Lebensqualität, sondern verursachen auch emotionale Blockaden und Stimmungsstörungen, d. h. Störungen des Shen, einschließlich Depressionen und Schuldgefühlen, und können zudem zu Vaginitis, Amenorrhö und Unfruchtbarkeit führen. Es liegt auf der Hand, dass der Verlust der Libido und diese Folgeerscheinungen ernst genommen und als wichtige Symptome eines Jing-Hormon-Mangels behandelt werden sollten.
In diesem Seminar werden wir die wichtigsten Muster eines hormonellen Jing-Ungleichgewichts untersuchen, die zu diesen Problemen führen können und kombinieren dazu die Sechs-Zustände-Theorie mit der Zang-Fu-Diagnostik. Bestimmte chinesische und westliche Kräuter sowie ätherische Öle haben sich in der klinischen Praxis als hormonell wirksam erwiesen und sind in der Lage, das Jing-Qi zu regulieren.
In Form von Granulat, Tinktur oder ätherischem Öl können sie bei der Behandlung von Hormonstörungen und den damit verbundenen Symptomen sehr wirksam sein. Bei richtiger Anwendung können sie oft zu einer Verbesserung der Libido und der sexuellen Erregung, bei Amenorrhö, Vaginitis und Wechseljahresbeschwerden führen. Ebenso können sie auch damit verbundene psychisch-emotionale und körperliche Funktionsstörungen behandeln, darunter Depressionen und andere affektive Störungen. Es werden auch Beispiele für Kräuterrezepturen, die speziell zur Behandlung dieser Beschwerden entwickelt wurden, vorgestellt.
In diesem innovativen Seminar lernen wir
Eine Einführung in die Therapie von Akupunkturpunkten mit ätherischen Ölen in englischer Sprache
Grundkenntnisse der Chinesischen Medizin.
Alle Teilnehmer:innen erhalten eine Teilnahmebestätigung der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V.
Veranstalter und Veranstaltungsort
Ausbildungszentrum Mitte
Frankfurter Str. 59
63067 Offenbach, im Hof Eingang hinten rechts, 3. Stock
Tel: 069 / 82 36 14 17, Email
Termin
20./21.03.2027
Kurszeiten
Samstag 10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag: 09.00 - 17.00 Uhr
Creditstunden: 21
Teilnehmer:innen: Mindestens 15
Dolmetscher: Werner Freystätter
Script: in Englisch
Zertifizierung vom BDH und Anerkennung vom TCM Fachverband Schweiz werden beantragt.
Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie 2-3 Wochen vor Kursbeginn eine Rechnung mit allen Kursdaten und den genauen Informationen zu den Zahlungsmodalitäten.
Kosten: 450,00 €
AGTCM-Mitglieder: 360,00 €
TCM Fachverband Schweiz-Mitglieder: 405,00 €